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Das letzte Wochende im März gehörte Action 2004, eine unserer bevorzugten Veranstaltungen. Dementsprechend schmerzte es uns sehr, dass wir nicht in der Lage waren das Szenario zu spielen, das wir geplant hatten. Aber leider lief uns in den Wochen zuvor etwas die Zeit davon. Also mussten wir etwas improvisieren und spielten ein Szenario in dem die Russen eine Position des US Marine Corps irgendwo in Niedersachsen angreifen mussten. Die meisten Marines (zwei Feuerteams und ein Kommandotrupp) stellte sich in den Schützengräben neben der Straße auf. Ein Feuerteam begann das Spiel in einem LAV-25 Schützenpanzer. Dieser und ein mit TOWs ausgerüsteter LAV-25-AT starteten link neben den Schützengräben, während 4 Force Recon Marines sich zwischen den Bäumen die links von der Straße wuchsen versteckten. Der Trupp Omon Spetsnaz starteten in ihrem UAZ Jeep auf dem Hügel vor den USMC Panzern. Die Motorisierte Schützengruppe began das Spiel in ihrem BMP-3, die russischen Wehrdienstleistenden in ihrem BTR-80. Beide Panzer stellten auf der Straße auf. Zu Begin des Spiels bewegten sich alle Fahrzeuge nach vorne. Die einzigen Schüsse in dieser Runde kamen aus der Autokanone des LAV-25, der den UAZ beschoss. Während die Salve ihr Ziel verfehlte tat sie doch ihren Teil, um den Omon Soldaten Angst einzujagen. Die nächste Runde begann mit einem echten Kracher. Der TOW bewaffnete LAV bekam eine hohe Initiativkarte und bewegte sich in Sichtlinie mit dem BMP-3, was das Ende für den russischen Panzer bedeutete. Die Schützengruppe an Bord über lebte dies zwar, kauerte aber dann um die verbrannten Überreste ihres Schützenpanzers. Eingeschüchtert durch das Autokanonenfeuer stoppte der UAZ und die Spetsnaz sprangen heraus. Ihr Scharfschütze und Maschinengewehrschütze nahmen nun den Marine Leutnant in den Schützengräben aufs Korn. Einer ihrer Schüsse tötete ihn, was später noch von Bedeutung sein sollte. Zum gleichen Zeitpunkt verließ das Marine Feuerteam den LAV und begann mit Hilfe des Panzers die Omon Soldaten auszuschalten. Im Tal verließen die Wehrpflichtigen ihren BTR-80 - gerade rechtzeitig, bevor ein Recon Marine diesen mit einer LAW ausschaltete. In den nächsten Runden sank die Anzahl der russischen Soldaten kontinuierlich in Folge des Beschusses der Marines. Für zwei Runden stand den Marines Artillerie zur Verfügung, aber diese war nicht zu genau, da der Feldwebel der der nun den Befehl hatte nicht ganz so gut zum Artillerieeinweisen ausgebildet war wie sein Offizier es gewesen wäre. Einer der Wehrdienstleistenden schaffte es noch einen der LAVs auszuschalten bevor ihn sein Schicksal ereilte. Aber auch er erlebt das Eintreffen der Russischen Verstärkung nicht mehr. Der Hind traf zwar noch ein schaffte es aber nicht mehr seine Ladung von Fallschirmjägern abzusetzen und sein Feuer war auch nicht treffsicher. Während das Szenario ein recht unerwartetes Ende hatte, war es doch viel Spaß und bekam eine großartige Resonanz. Nun geht es weiter zur nächsten Veranstaltung wo wir hoffentlich in der Lage sein werden das Szenario zu spielen, dass wir für Action geplant hatten. Also wenn es Euch interessiert, ob ein ganzer Zug britischer Warrior MFVs mit ihrer Infanterie in der Lage sein werden eine Brücke von den Russen zurückzuerobern - bleibt dran! Auch dieses Spiel wird wieder mit 28mm Miniaturen von Devil Dog Designs und Panzern von Imprint Models gespielt werden. Zu guter letzt möchte ich noch Devil Dog Designs und James Houlahan dafür danken, dass ich eine playtest Version der Modern Operations Regeln (zur Verwendung mit Savage Worlds Showdown von Great White Games) für dieses Spiel benutzen durfte. |
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