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Das Spiel, welches wir auf der Action 2005 präsentierten, stellte einen Platoon mechanisierter Infanterie der Royal Black Watch (Royal Highland Regiment), das sind 27 Mann und 4 Warrior IKF, gegen eine gemischte Russische Einheit. Die Russische Einheit bestand aus je einer Sektion (8 Mann) Luftlandetruppen, motorisierter Infanterie und Wehrdienstleistenden, 4 Spetznav sowie je einem BMP-3, BTR-80, BRDM-2 und einem T-80UK. Dieses Spiel ist Teil einer Reihe von 3. WK Szenarien an welchen ich schreibe und dies sollte ihr erster Test sein. Ich hatte die Einheiten schon im vorherigen Jahr gegeneinander ausprobiert und dort hatten sie sich als ausgewogen erwiesen. Aber damals waren die Einheiten auf anderem Gelände getestet worden und hier stellten sie sich als nicht mehr so ausgewogen dar. Deswegen wird der T-80 in Zukunft ersetzt werden müssen. Das Gelände wies einen großen Fluss in der Mitte auf, über welchen eine Stahlbrücke führte. Die Briten mussten die Brücke von den Russen erobern und die andere Seite des Flusses sichern.
Im ersten Spiel verloren die Schotten sehr schnell ihre LAW 80 Raketenwerfer (zwei der drei Soldaten, die sie Trugen wurden getötet, der Dritte verfehlte seinen Schuss). Also mussten sie versuchen, mit den Warrior über die Brücke zu kommen, um den T-80 in seiner schwachen Seiten- oder Heckpanzerung zu erwischen. Dies wurde durch das Wrack des BTR auf der Brücke erschwert, welches durch einen der Warrior geschoben werden musste. Dieser hatte fast das feindliche Ende der Brücke erreicht (zwei weitere Warrior waren dicht auf seinen Fersen), als er ausgeschaltet wurde. Nun war die Brücke gänzlich blockiert und es bestand keine Chance mehr den Kampfpanzer auszuschalten. Deswegen endete hier das Spiel obwohl es ansonsten gar nicht schlecht aussah, da ~ 40% der Russischen Infanterie so wie die restlichen 3 Panzer ausgeschaltet waren.
Das zweite Spiel war eine gemischte Angelegenheit. Der T-80 bekam gleich am Anfang einen harten Treffer, der es zwar nicht schaffte, die Panzerung zu durchschlagen, aber den Kommandanten tötete und die Sensoren zerstörte. Somit war er in diesem Spiel annähernd nutzlos. Aber die Britischen Spieler entschieden sich es übervorsichtig und langsam anzugehen und verloren dabei 3 Warrior durch RPG-Feuer. Die Russen begannen schnell mit einem entschiedenen Gegenangriff, bei welchem sie den BMP mit der motorisierten Infanterie an Bord verloren. Dieser schaffte es aber den BTR und BRDM auf das andere Ufer zu bekommen wo ihre schweren Maschinengewehre die Schottische Infanterie in Stücke riss. Das Dritte Spiel lief auch nicht zu Gut für die Britten. Die Spieler in diesem Spiel entschieden sich es schnell und aggressiv zu versuchen indem alle Warrior auf einer Flanke vorstießen, wobei alle Sektionen bis auf Eine aufgesessen waren. Die Russischen Radpanzer wurden von den Hauptgeschützen der Warrior zerstört, als sie wieder zum Gegenangriff ansetzten. Der T-80 nahm viele Treffer von den Warrior Geschützen, welche ihm aber nur leichten strukturellen Schaden zufügten. Leider aber schaltete er selbst zwei Warrior aus. Ein weiterer ging auf das Konto des BMP und der letzte wurde durch einen RPG Treffer zerstört. Und das alles in der ersten Runde.
Wie bereits gesagt war der T-80 der entscheidende Faktor in allen drei Spielen und er wird in Zukunft nicht Teil der Aufstellung sein. In meinen bisherigen Testspielen mit diesen Einheiten fehlte die Brücke als Nadelöhr. Dadurch, das dort mehr Raum zum manövrieren war waren dort die Einheiten gleichwertig. Im ersten Spiel als die Britischen Spieler solide mechanisierte Infanterie Taktiken benutzten kam die NATO Seite ihrem Ziel am nächsten und so sollte das Szenario auch funktionieren (was weitere Test dann Zeigen sollten). Alles in allem waren sich aber alle Spieler einig, dass die Spiele sehr viel Spaß gemacht hatten und waren sehr zufrieden. |
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