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Dieses Jahr stand für die Action quasi die Fortsetzung unseres Spieles vom letzten Jahr an. Wir waren also immer noch im 3. Weltkrieg und immer noch in der Nähe von Magdeburg. Für unser Spiel hatten 2 sowjetische Panzerdivisionen als Speerspitze die Elbe passiert. Dort sollten sie nun von einer NATO Streitmacht die aus einer deutschen Panzerdivision bestand und einer gemischten britischen Streitmacht gestoppt und wieder über die Elbe geworfen werden. Letztes Jahr hatte ein Platoon der Royal Black Watch die Aufgabe eine Brücke über die Elbe zu nehmen, damit die Sowjets keine Verstärkung bekommen konnten. Dieses Jahr befanden wir uns auf der ganz rechten Flanke der NATO Truppen. Hier mussten britische Elemente eben diese Flanke gegen den sowjetischen Gegenangriff halten. Die Schlacht sollte zum Anfang des Spieles schon mehrer Stunden getobt haben und an eben dieser Flanke waren die Briten schon zu Ihrer Rückzugposition gedrängt worden.
Auf der britischen Seite befand sich ein Platoon der Black Watch der nur noch ca. 60% seiner Männer und zwei Warrior IFVs hatte. Dazu kamen noch zwei 81cm Mörser mit Mannschaft und ein schweres MG in der Rückzugsposition sowie ein Scimitar und Striker der 9th / 12th Lancers. Alle Panzer hatten kaum noch Munition. Bei den Sowjets war die Situation besser. Hier gab es zwei T-80 (einer davon gehörte dem Battalions Kommandanten), zwei Sektionen motorisierte Infanterie mit BMP-3Âs und zwei Sektionen Wehrdienstleistende die wenn sie wollten mit Lkws ausgerüstet sein konnten. Auch sie hatten eingeschränkte Munition, aber bei weitem nicht so wenig wie die Britten. Die Britten hatten die Mission die Sowjets möglichst lange aufzuhalten. Sie wussten, dass bald die Challenger II der Kommandoeinheit der Scots Dragoon Guards zu ihrer Rettung kommen mussten. Auch wussten sie, dass sie immer höher auf der Zuteilungsliste für die Artillerie rückten. Aber wann die Unterstützung kommen würde and wann sie an der Spitze der Liste wären wussten sie nicht. Die Sowjets sollten versuchen die britische Linie zu durchbrechen.
Mit Ausnahme der Einheiten in der Rückfall Position konnten sich die Britten beliebig auf 3/5 des Spielfeldes aufstellen. Die zwei Sektionen der Infanterie gingen an den Flanken des Spielfeldes hinter den Bäumen in Stellung. Eine weitere Sektion versteckte sich als Reserve hinter dem Haus in der Mitte während die Kommandosektion im ersten Stock in Stellung ging. Die beiden Warrior sollten hinter den Wäldern in der Nähe der eigenen Spielfeldseite warten, während sich der Scimitar und der Striker auch in den Wäldern versteckten (sie waren die beiden einzigen Einheiten, von denen die Sowjets nicht wussten wo sie waren). Die Sowjets stellten sich an ihrem Spielfeldrand auf. Die Fahrzeuge verteilten sich gleichmäßig, alle Infanterie war abgesessen (also keine LKW für die Wehrdienstleistenden).
Die ersten Verluste auf beiden Seiten entstanden durch die Scharfschützen. Der einzige Scharfschütze der beiden Wehrdienstleistendeneinheiten schaltete unter Einweisung seines Unteroffiziers drei britische Soldaten auf deren rechter Flanke aus. Der britische Scharfschütze aus der Kommandosektion schaltete unter ständiger Einweisung seiner Sektionskameraden alle drei sowjetischen Scharfschützen aus und fing dann an sich durch die Soldaten mit den schweren Waffen zu arbeiten. Aber auch beide Seiten verloren früh Fahrzeuge. Einer der T-80 bekam einen Treffer mit einer LAW-80 von der Infanterie an seiner rechten Flanke ab und ging in Flammen auf (Munitionsexplosion!). Auf der britischen rechten Flanke wurde der Scimitar gesichtet und fiel dem zweiten T-80 zum Opfer. Damit hatten die Briten ihre erste Einheit, die die Mörser einweisen und die Artillerie anfordern konnte verloren. Auch wagte sich hier der Warrior zu weit vor und wurde ebenfalls vom T-80 zerstört. Aber auch für die Infanterie war das Leiden noch nicht zu Ende. Die Mörser schossen sich langsam auf die Sowjets ein und das schwere MG tat sein übriges, so dass schon bald kaum noch ein sowjetischer Infanterist am Leben war. Um die wenigen verbliebenen zu schützen beschoss der T-80 das Haus mit Hochexplosivmunition aus dem Hauptgeschütz. Nach mehreren Anläufen durchschlug ein Schuss die Wand und tötete die komplette Kommandosektion. Damit war nun keine Einheit zur Mörsereinweisung oder zur Anforderung der Artillerie mehr übrig. Nur wenig später wäre die Artillerie verfägbar gewesen. Der Striker gab seine Position preis, als er auf den verbliebenen T-80 schoß und wurde von einem der BMPs ausgeschaltet. Während die Sowjetischen Panzer näher rückten flüchtete sich die Reservesektion in die Trümmer des Hauses (sie hatten keine Waffen die es mit den Panzern hätten aufnehmen können). Die Munitionsträger der Mörser bewegten sich zu den Rändern der Felder um ihre Kameraden einzuweisen und gemeinsam versuchten das MG und die Mörser die Panzer zu verlangsamen, hatten damit aber keinen Erfolg. Aber auch der T-80 schaffte es nicht die MG Mannschaft hinter ihren Sandsäcken zu töten (er hatte keine Hochexplosivmunition mehr). Gerade als alles verloren schien weil die sowjetischen Panzer fast ihr Ziel erreicht hatte begann sich das Blatt zu wenden... die Challenger waren da. Zusammen mit dem verbliebenen Warrior schalteten sie den T-80 und einen der BMPs aus und schossen den letzten BMP kampfuntauglich. Dieser schaffte es zwar noch das Spielfeld auf der britischen Seite zu verlassen, konnte aber in seinem Zustand nicht mehr für die Siegbedingungen zählen.
Alles in allem war es ein gelungenes Spiel an dem wir und unsere Spieler viel Freude hatten. Am zweiten Tag haben wir das Spiel noch mal wiederholt, mussten es aber vor dem Ende abbrechen die die Veranstaltung endete (aus diesem Grund entschieden wir uns auch keinen Bericht von diesem Spiel mit einzustellen.). |
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