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Dieses Photo entstand später während des Spiels, gibt aber einen Guten Eindruck wie das Gelände aussah.

Dieses Jahr stand für Crisis ein modernes Spiel an. Wie auch bei dem Spiel auf der Action war auch dieses wieder ein Playtest für das Szenariobuch an dem ich schreibe. Dieses Mal kämpfte die Bundeswehr gegen die Russen.

 

Auf der Deutschen Seite gab es eine Gruppe Panzergrenadiere mit zwei Marder Schützenpanzern, eine Gruppe Infanterie mit einem Transportpanzer Fuchs, ein Scharfschützentrupp alten Typs (2 Scharfschützen mit G3, 2 "Bodyguards" mit MGs) und einen Flakpanzer Gepard.

Auf der Russischen Seite standen ein Trupp Fallschirmjäger, unterstützt von einem Hokum Kampfhubschrauber sowie eine Schützengruppe mit 3 Trupps Infanterie, zwei BMP-3, einem BRDM-2 und einem BTR-80.

 

Das Gelände war auf der West-Ostachse 3m, auf der Nord-Südachse 1,5m. Am südlichen Rand des Spielfeldes verlief eine Eisenbahnlinie mit ein paar Feldern und parallel daneben eine von Bäumen gesäumte Strasse. Im Nordosten des Spielfeldes befand sich eine große Weide und ungefähr mittig ein dichter Wald. Am westlichen Ende des Spielfeldes befand sich das Dorf um das sich das Szenario drehte.

 

Die Deutschen stellten sich in der Mitte des Tisches auf. Ihre Mission war es das Dorf einzunehmen und zu halten. Wenn dies unmöglich sein sollte, sollte sie versuchen nach Westen zu entkommen.

 

Die russischen Fallschirmjäger stellten, unterstützt durch den Hubschrauber, im Dorf auf und sollten dieses verteidigen. Die Schützengruppe stellte am östlichen Spielfeldrand auf, mit dem Auftrag die Deutschen zu jagen und zu zerstören.

In der Zwischenzeit waren die Fallschirmjäger im Dorf langsam durch die schweren Autokanonen des Gepard aufgerieben worden, ohne viel dagegen tun zu können. Die Panzer waren außer Reichweite ihres Raketenwerfers und weiche Ziele gab es nicht, da die Panzer alle samt ihre Luken geschlossen hatten. Nur einer der Scharfschützen fiel den Fallschirmjägern zum Opfer.

Als nur noch zwei Soldaten in einem Gebäude verblieben, war der Fuchs im Dorf angekommen und setzte seine Infanterie ab um das Gebäude zu säubern. Aber auch das stellte sich nicht zu einfach dar. Nach einigen Handgranatenwürfen und Geschieße hatten die Russen Ihre Leben 3 zu 1 verkauft.

 

Nun dachte der Hokumpilot, dass sein großer Moment gekommen sei und stieg hinter den Gebäuden auf um die deutschen Panzer anzugreifen. Leider nahm dies ein schnelles Ende, da der Karte des Bordschützen auf dem Gepard vor der des Hokum kam und der Hubschrauber seinen Auftritt in einem gewaltigen Feuerball beendete.

 

Zu dieser Zeit überwand der BTR den Bahndamm und rammte den verbleibenden Marder von hinten. Die Infanterie auf beiden Fahrzeugen setzte ab und begann einen Feuerwechsel auf extrem kurze Distanz der auf Grund der zahlenmäßigen Überlegenheit zu Gunsten der Russen ausging.

 

Dies war dann auch der Moment, wo die anderen russischen Panzer auf das Gas traten und vorrückten. Der verbleibende BMP erwischte erst den Gepard und dann den Marder der sich nach dem Rammangriff wieder in Bewegung gesetzt hatte mit seinen Raketen in der Flanke und schoss den Gepard kampfunfähig und zerstörte den Marder.

Der BRDM fuhr in das Dorf ein und belegte die deutsche Infanterie mit Feuer aus seinem schweren Maschinengewehr.

Zu diesem Zeitpunkt war kaum noch etwas von den deutschen Truppen übrig. Was aber am bedeutendsten war - sie hatten keine Panzerabwehrwaffen mehr und kapitulierten.

Alles in allem war es ein sehr kurzweiliges Spiel und intensives Spiel.

Ganz besonders schon war die Tatsache, dass einer der deutschen Spieler ein ehemaliger Gepard Kommandant war - wann passiert schon mal so etwas!

 

Wir freuen uns bereits jetzt auf Crisis 2007. Viel wollen wir noch nicht verraten, aber es wird ein echter Kracher werden!

 

© 2004-2011, Alexander Schölling und Burkhard Schulze Drucken